Drei am Donnerstag
22.01.2010
![]()
Über diese Aktion von Kirstin bin ich jetzt schon in mehreren Blogs gestolpert. Eigentlich aus solchen, die man wohl mehr oder weniger grob der Strickblog-Szene zurechnen kann. Aber die Natur der Fragen passt nicht zum kleinen Fabricanten, der ja quasi mein Strickblog darstellt, sondern eher hierher. Darum habe ich also nach reiflicher Überlegung beschlossen, dass die donnerstäglichen drei Steine ganz prima hierherpassen. Und weil ich selten einen Termin richtig toll einhalte, gibt’s die Steinchen von dieser Woche auch erst heute. Aber egal. Los geht’s.
1 . Dein Heimatland für immer oder nie verlassen – wofür entscheidest du dich?
Oh, da muss ich gar nicht lange überlegen. Wenn ich vor dieser Wahl stünde, ich würde sofort losziehen und niemals wiederkommen. Das liegt vielleicht daran, dass ich keine Wurzeln habe. Wenn mich jemand fragt, wo ich aufgewachsen sei, tue ich mich schwer, eine Stadt zu benennen. Letztendlich kann ich es nur grob mit “Baden-Württemberg” eingrenzen, alles andere wäre dahingesagt, um eine Antwort genannt zu haben. Und tatsächlich habe ich im Schwäbischen ein bisschen mehr “Heimatgefühl” als hier, was an der unterschiedlichen Landschaft liegt. Ich mag sonnige, weichwellige Hügel mit ab und zu Wald, aber vielen Feldern und Feldwegen, die kilometerweit durch die Landschaft führen. Hier im Siegerland wirkt alles viel dunkler, obwohl die Landschaft auch schön ist. Aber die Hügel sind höher, die Ortschaften ducken sich schwarzgeschiefert in die Talmulden und gehen über in dunkle Nadelwälder. Weiten Blick hat man selten.
Durch die vielen Umzüge, die ich schon hinter mir habe, bin ich eher ein bisschen rastlos, und der Gedanke, an einem bestimmten Ort den Rest meines Lebens zu verbringen, ist mir doch arg langweilig.
2. Wenn du Kreide wärst, welche Farbe hättest du dann?
Puh. Weiß mit bunt drin, würde ich im Moment sagen. Ich weiß nicht warum, aber mich zieht momentan die Farbe Weiß sehr an, am liebsten kombiniert mit kräftig bunten Farbakzenten.
3. Hast du den schönsten Tag deines Lebens bereits hinter oder noch vor dir?
Oh, wie traurig wäre das, wenn ich hier sagen könnte, dass er schon hinter mir liegt! Ich arbeite täglich daran, dass er erst noch kommt, aber ich könnte nicht mal sagen, wie er aussieht. Wer weiß, vielleicht ist der schönste Tag der, an dem ich sterbe? Habe ich noch nicht erlebt, ich bin ein bisschen gespannt darauf, also wer weiß?
Natürlich könnte ich jetzt einzelne Tage aus meiner Vergangenheit heraussuchen und sagen “dasunddas war der bisher schönste Tag”. Aber dass da nicht noch mehr geht, weigere ich mich zu glauben.
Neues Jahr, neuer Anlauf
08.01.2010
Ich mag gar nicht so genau hinschauen, wann ich hier den letzten Eintrag verfasst habe. Es ist lange her. Natürlich habe ich tolle Begründungen Ausreden dafür, aber die mag ich im Moment gar nicht hier ausbreiten. Letztlich ändern die ja auch nichts daran, dass sich hier in den letzten Monaten nichts getan hat, und noch immer ein Sommerblümchen den Rahmen rechts oben füllt, wo doch inzwischen ein Eiszapfen viel angebrachter wäre. Denn eigentlich wollte ich ja monatlich das Bild passend zur Jahreszeit wechseln.
Und eigentlich wollte ich noch viel mehr.
Über Energie
26.08.2009
Gestern abend habe ich zum ersten Mal eine komplette Reiki-Behandlung genießen dürfen. Hast Du das schon mal erlebt? Spannend.
Einen klitzekleinen Vorgeschmack hatte ich schon mal vor ein paar Wochen, während eines Seminars über schamanische und energetische Heilweisen. Da war Reiki zwar nicht Thema, aber einer der Teilnehmer hat mir ein paar Minuten Energie damit “verpasst”. Auch das war schon interessant, und fühlte sich ähnlich, aber doch wieder anders an als gestern. Damals spürte ich ein Kribbeln, vor allem in den Händen und Füßen, und ich hatte das Gefühl, meine Zähne vibrieren.
Über mich. Äh. Über uns.
23.08.2009
Ja, der Titel ist ein bisschen seltsam, ich gebe es zu. Aber irgendwie passt er damit ja auch zu mir.
Worum es heute geht, ist ein Buch, das ich gerade ausgelesen habe: Selbst in Führung. Achtsam die Innenwelt meistern.
Auch dieser Titel klingt vielleicht ein bisschen seltsam. Aber auch der passt zum Inhalt des Buches, insofern ist alles in Ordnung.
Worum geht es also?
Über das Aufräumen
12.08.2009
Heute wird aufgeräumt! Ich erzähle Dir mal, wie ich das mache, und lade Dich dazu ein, es auch einmal auszuprobieren. Und wenn Du magst, kannst Du von Deinen Erfahrungen damit hier in den Kommentaren berichten.
Ich räume auf nach der Devise “5 am Tag”. Ich bin nämlich eigentlich ein ganz schlechter Aufräumer. Früher hatte ich immer riesige Stapel an Papier und Krempel auf meinem Schreibtisch, und zwei- bis dreimal im Jahr kam dann die große Aufräumaktion. Danach war alles wieder picobello.
Natürlich nicht lang.
Heute räume ich wenig, aber dafür kontinuierlich auf. Und zwar immer 5 Sachen. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger. Seit ich das tue, sieht mein Arbeitsbereich deutlich besser aus. Nicht perfekt, aber deutlich besser.
